Christopher Vogt: Es ist im Interesse der Beschäftigten, wenn alle Akteure über sinnvolle Änderungen diskutieren

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Christopher Vogt: Es ist im Interesse der Beschäftigten, wenn alle Akteure über sinnvolle Änderungen diskutieren Christopher Vogt - FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag
(BPP) Zur Diskussion über die Sonntagsöffnungszeiten erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt: „Die SPD-Fraktion sollte sich argumentativ langsam einmal besser sortieren, wenn man sie ernstnehmen soll. In der Schulpolitik reden wir angeblich zu wenig mit den Betroffenen und in der Wirtschaftspolitik angeblich zu viel. In der Schulpolitik ist dieser Vorwurf einfach nur Unsinn und in der Wirtschaftspolitik verstehe ich das Problem überhaupt nicht. Dass sich die Sozialdemokraten für die Belange von Handel und Gewerbe nicht interessieren, ist ja nicht neu, aber dass sich die bestehenden Regelungen bewährt hätten, können wir und viele andere nicht erkennen. Der Einzelhandel befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel und deshalb sollten auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht in Stein gemeißelt sein. Es ist gerade im Interesse der Beschäftigten, wenn sich alle Akteure an einen Tisch setzen, um über sinnvolle Änderungen zu diskutieren. Aus diesem Grund haben wir in der Koalition vereinbart, dass wir die Frage der weiteren Flexibilisierung der Sonntagsöffnungszeiten mit den Akteuren (Kirchen, Gewerkschaften, Verbände und Kammern) erörtern werden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dass die SPD-Fraktion solche Gespräche verhindern möchte, damit die bestehende Regelung bis in alle Ewigkeit unangetastet bleibt, ergibt für uns keinen Sinn.

Zudem fragen wir uns, ob jetzt alle Pressemitteilungen mit folgendem Satz enden werden: ‚Schlecht für den Tourismus, schlecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - Ministerpräsident Daniel Günther sollte dem Flexibilisierungsspuk der FDP ganz schnell ein Ende bereiten.‘“

Quelle: fdp-fraktion-sh.de

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