Erste gemeinsame deutsch-dänische Datenbank geht online / Innenminister Grote: "Wichtiges zusätzliches Angebot für die Entwicklung der Grenzregion"

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Erste gemeinsame deutsch-dänische Datenbank geht online / Innenminister Grote: "Wichtiges zusätzliches Angebot für die Entwicklung der Grenzregion" Hans Joachim Grote - schleswig-holstein.de - Frank Peter
(BPP) Das Innenministerium Schleswig-Holstein und die beiden dänischen Regionen Syddanmark und Sjælland haben gemeinsam das neue Onlineportal "Deutsch-Dänische Datenbank" freigeschaltet. Mit dieser Datenbank wird das Ziel verfolgt die Potenziale der deutsch-dänischen Zusammenarbeit noch stärker sichtbar zu machen. Dafür werden statistische Daten, Karten, Grafiken und auch Analysen bereitgestellt. Damit liegen erstmals über die Grenzen hinweg miteinander vergleichbare Daten und Informationen für die deutsch-dänische Zusammenarbeit vor.

"Für eine zukunftsfähige Landes- und Regionalentwicklung gilt es Vernetzung und Kooperation über administrative und nationale Grenzen hinweg weiter voranzutreiben. Dafür brauchen wir auch Daten ohne Grenzen, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in der gesamten Region deutlicher sichtbar und damit einfacher zu machen", erklärte Innenminister Hans-Joachim Grote.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit benötige für ihre Entwicklung datengestützte Informationen. Die große Herausforderung dabei ist nach Angaben des Innenministers, dass die jeweils vorliegenden statistischen Daten auf unterschiedlichen Definitionen und Messmethoden basieren. Um die erforderliche Vergleichbarkeit herzustellen, bedürfe es entsprechender Abstimmungen und "Bearbeitung" der nationalen Daten.

Die deutsch-dänische Datenbank stellt zum Start diese homogenisierten Daten für die Bereiche Raumstruktur sowie Bevölkerungs- und Arbeitsmarktentwicklung bereit.

Beispielsweise gibt es dort übersichtliche und detaillierte Karten zur Bevölkerungsentwicklung in Schleswig-Holstein und Dänemark, zur Bevölkerungsdichte in den einzelnen Regionen und Orten, zu Wanderungsbewegungen oder der Entwicklung der Geburtenzahlen. Ergänzend dazu sind Analysen eingestellt.

Das Angebot wird schrittweise ausgebaut. Zusätzliche Inhalte sollen erarbeitet werden, wie beispielsweise wirtschaftliche Verflechtungen oder Berufspendler-Bewegungen.

Quelle: Ministerium für Inneres Schleswig Holstein

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