Katja Rathje-Hoffmann: Wir brauchen keine zusätzliche Kammer, sondern eine zukunftsfähige Pflegeausbildung

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(BPP) In ihrem Debattenbeitrag zur Pflegeausbildung hat die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, den Antrag ihrer Fraktion zur Einrichtung eines dualen Pflegestudiums begründet:

„Die Zukunftsfähigkeit der Pflege ist und bleibt eines der herausfordernden Themen unserer Zeit. Ein duales Pflegestudium soll dazu beitragen, dass mehr junge Leute einen Pflegeberuf ergreifen. Sie erhalten dadurch bessere Möglichkeiten, um sich beruflich weiter zu entwickeln und zu qualifizieren“, erklärte Rathje-Hoffmann in Kiel.

Den Erfolg und das große Interesse an einem dualen Pflegestudium belegten Zahlen aus Hamburg. Dort gebe es 156 aktuell eingeschriebene Studenten. Alleine im letzten Jahr hätten 68 Studenten ihr Studium aufgenommen, obwohl ursprünglich nur 30 Plätze vorgesehen waren.

„Unser duales Studium soll den aktuellen Bedarf nach akademisch ausgebildeten Pflegefachkräften decken, die in der direkten Patientenversorgung tätig sind und professionell pflegen“, so Rathje-Hoffmann.

Als mögliche beteiligte Akteure nannte die CDU-Sozialpolitikerin das UKSH, größere Pflegeeinrichtungen sowie die Christian-Albrechts-Universität und Fachhochschulen. Auch eine Kooperation mit Hamburg sei wünschenswert.

Rathje-Hoffmann appellierte mit Bezug auf den Plan der Regierungsfraktionen zur Einrichtung einer Pflegekammer an die Koalition, kein weiteres bürokratisches Konstrukt mit zusätzlichen Kosten für die Arbeitnehmer zu schaffen. „Die Landesregierung sollte sich vielmehr dem Aufbau einer zukunftsfähigen Pflege widmen“, so Rathje-Hoffmann abschließend.

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