Bündnisgrüne begrüßen Verbesserung der Bezahlung von Regelschullehrer*innen / Astrid Rothe-Beinlich sieht allerdings Nachholbedarf bei freien Schulen

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Bündnisgrüne begrüßen Verbesserung der Bezahlung von Regelschullehrer*innen / Astrid Rothe-Beinlich sieht allerdings Nachholbedarf bei freien Schulen Astrid Rothe Beinlich - gruene-fraktion.thueringen.de
(BPP) Heute haben die beiden Thüringer Minister*innen für Finanzen und Bildung Heike Taubert und Helmut Holter in der Regierungsmedienkonferenz die beabsichtigte Anhebung der Besoldung von Regelschullehrkräften vorgestellt. Zum 01.01.2020 soll für die ca. 3.700 Lehrkräfte an Regelschulen die Besoldungsstufe A13 gelten. Damit sind Mehrkosten für das Land in Höhe von 16,5 Millionen Euro im Jahr verbunden. Dazu nimmt Astrid Rothe-Beinlich, bildungspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion wie folgt Stellung:

„Wir begrüßen die Verständigung innerhalb der Landesregierung. Schließlich geht es uns darum, auch an Regelschulen attraktive Arbeitsbedingungen anzubieten und freie Stellen fachgerecht zu besetzen. Die bessere Bezahlung ist ein wichtiger Schritt, der zudem zugleich die Anerkennung und Wertschätzung von Regelschullehrer*innen widerspiegelt."

Die grüne Bildungspolitikerin weist allerdings auch darauf hin, dass die Rahmenbedingungen an freien Schulen mitgedacht werden müssen, wenn man den Grundsatz "Gute Bildung für alle Kinder" zugrunde legt.

„So sehen wir Handlungsbedarf bei freien Schulen insbesondere mit Blick auf den anstehenden Haushalt 2020. Die Besoldungsanpassungen im staatlichen Schulbereich vergrößern nun mal die Lücke zwischen den freien Trägern und den staatlichen Schulen noch weiter. Auch Sonderzuweisungen an Schulen, wie in Form der Schulbudgets von 30 Euro je Schüler*in und Jahr erhalten freie Schulen bisher nicht. Das würden wir gern ändern."

Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.