Wertschätzung des Lehrerberufs mit neuem Besoldungsgesetz / Dr. Werner Pidde (SPD): „Mehr Geld und bessere Karrierechancen“

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Wertschätzung des Lehrerberufs mit neuem Besoldungsgesetz / Dr. Werner Pidde (SPD): „Mehr Geld und bessere Karrierechancen“ Werner Pidde - spd-thl.de
(BPP) Regelschullehrerinnen und Regelschullehrer sollen in Thüringen in Zukunft mit der Besoldungsstufe A13 eingestellt werden. Mit dem heute von den Regierungskoalitionen im Plenum beschlossenen Gesetzentwurf zur Änderung der Lehrerbesoldung wurde dazu der erste Schritt gemacht.

„Wir müssen die Attraktivität des Lehrerberufs wieder steigern. Und das geht auch und maßgeblich über das Geld“, hält der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Werner Pidde, fest. „Die Bestimmungen zur Lehrerbesoldung datieren aus den 1990er Jahren und wurden seitdem nur punktuell angepasst. Mit den vorgenommenen Änderungen schaffen wir mehr Gerechtigkeit in der Bezahlung der Thüringer Lehrerinnen und Lehrer.“

Rückwirkend zum 1. Januar 2018 erhalten neu eingestellte Regelschullehrerinnen und -lehrer zusätzlich zu ihrem Grundsold eine Amtszulage in Höhe von 255,92 Euro. Dank der kürzlich getroffenen Einigung zwischen der Thüringer Finanzministerin, Heike Taubert, und den Arbeitnehmerverbänden (tbb, GEW) soll das Eingangsamt für Regelschullehrer dann in einem weiteren Schritt ab 2020 einheitlich auf A 13 angehoben werden.

„Hinzu kommt, dass mit dem neuen Gesetz herausgehobene Aufgaben und Funktionen, die Lehrer in den Schulen oder in ihren Schulamtsbezirken übernehmen, zusätzlich honoriert werden. Auch das verstehen wir unter Würdigung“, so Pidde weiter. Beispielhaft seien die Tätigkeiten der Fachberater, die mit ihrer Zusatzfunktion Verantwortung für die Qualität des Unterrichts im Schulamtsbezirk tragen, genannt.

Ebenfalls enthält der Gesetzentwurf eine Erleichterung der Beförderungsmöglichkeiten durch die Einführung sogenannter „Sprungbeförderungen“. „Bisher mussten gemäß dem Laufbahngesetz alle Ämter und Positionen durchlaufen werden, wenn man höhere Stellen erreichen wollte. Diese Regelung ist mit Blick auf die Realität in der Schulorganisation schlicht untauglich“, so der Finanzexperte der SPD-Fraktion. Mit den Änderungen werden die Karrierechancen der Pädagoginnen und Pädagogen deutlich verbessert – ein weiteres Argument für Thüringen im bundesweiten Wettbewerb um die Nachwuchskräfte.

Quelle: SPD-Fraktion im Thüringer Landtag

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