Pinka: Gefährliche Rutschungen nehmen in ganz Sachsen zu – Grundwasserstände in Bergbauregionen mehr beachten

(BPP) Die Rutschungen in ehemaligen und aktiven Braunkohlegebieten in Sachsen nehmen zu. Dazu erklärt die Sprecherin für Umwelt- und Technologiepolitik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Dr. Jana Pinka:

In den letzten Monaten wurde nicht nur in Kippenbereichen von Renaturierungsgebieten der Lausitz Setzungsfließen beobachtet, sondern nun ist auch mehrfach der aktive Bergbau betroffen. Neben einer Rutschung in Jänschwalde im März 2012 gab es jetzt offensichtlich einen Grundbruch im Tagebau Schleenhain, bei dem bei einem Erdrutsch ein Tagebaubagger kippte. Der Vorfall wird große finanzielle Auswirkungen für das Unternehmen MIBRAG nach sich ziehen.

Unsere Fraktion erneuert daher ihre Forderungen an die Staatsregierung, dem Problem der Grundwasserstände in den Braunkohlebergbauregionen über das Sächsische Oberbergamt intensiver nachzugehen. Es gibt offensichtlich Probleme mit der Standortsicherheit von alten und neuen Kippen in diesen Regionen. Die Warnung der Umweltorganisation Greenpeace vor ganzen Ortschaftsrutschungen aufgrund eines von ihr beauftragten geologischen Gutachtens sollte daher ernst genommen werden.

Marcel Braumann
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag
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