Jugendbeirat in Bremen-Huchting neu gewählt: LINKE fordert mehr Anerkennung für aktive Jugendliche

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Jugendbeirat in Bremen-Huchting neu gewählt: LINKE fordert mehr Anerkennung für aktive Jugendliche Michael Horn - dielinke-bremen.de
(BPP) Am Donnerstag wurde im Bremer Stadtteil Huchting der Jugendbeirat neu gewählt. 38 Jugendliche kandidierten für die 15 Plätze. Gut 27 Prozent aller Jugendlichen beteiligten sich an der Wahl, damit haben über 100 Jugendliche mehr abgestimmt als noch vor zwei Jahren. Dem Jugendbeirat stehen in der Regel jährlich 10.000 Euro aus den Mitteln des Beirates zur Verfügung. Er entscheidet in einer öffentlichen Sitzung, welche Projekte gefördert und realisiert werden sollen und entwickelt Ideen, die dann im Sinne der Jugendlichen im Stadtteil umgesetzt werden.

„Ich freue mich, dass Jugendliche sich für Politik interessieren und mitbestimmen wollen, was in ihrem Umfeld passiert“, sagt Michael Horn, kommunalpolitischer Sprecher des Bremer Landesverbandes der LINKEN. „Die vergangenen Wahlen haben gezeigt, dass die Jugendlichen zu Beginn der jeweiligen Legislaturperiode immer mit sehr viel Enthusiasmus an die Aufgaben herangehen. Man sieht aber auch, dass nach einer gewissen Zeit bei einigen jungen Leuten die Begeisterung nachlässt und nicht alle die kompletten zwei Jahre durchhalten. Die Ursachen sind vielfältig“, meint Horn, der selbst Beiratsmitglied in Huchting ist.  

Der Linkspartei-Politiker könnte sich vorstellen, dass die Möglichkeit der Teilhabe an positiven Entwicklungen im Stadtteil allein als Motivation nicht ausreicht. „Es ist gut, dass bei Sitzungen des Jugendbeirats Knabberzeug und Softgetränke bereitgestellt werden. Süßigkeiten naschen, kühle Cola schlürfen und die Aussicht, nach zwei Jahren eine Teilnahme-Urkunde überreicht zu bekommen, sorgen aber offenbar nicht immer dafür, 24 Monate lang bei der Stange zu bleiben “, stellt Horn fest. „Wir müssen uns wirksamere Anerkennungsformen überlegen, um die Nachwuchs-Politiker*innen für ihre Tätigkeiten zu belohnen. Die ‚großen‘ Beiratsmitglieder erhalten pro Sitzung 25 Euro. Warum bekommen die Jugendbeiräte nicht auch eine kleine Aufwandsentschädigung für ihr ehrenamtliches Engagement“, so der Kommunalpolitiker. „Ob man den Jugendlichen nun beispielsweise öfter einmal einen Gutschein oder andere Anreize in die Hand gibt: wichtig ist, die Arbeit der jungen Leute im Jugendbeirat stärker anzuerkennen.“

Quelle: DIE LINKE. Landesverband Bremen

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