Zum Bildungsmonitor 2018 / Vom Bruch: „Ein katastrophaler Trend zu Lasten der Zukunft unserer Kinder“

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Zum Bildungsmonitor 2018 / Vom Bruch: „Ein katastrophaler Trend zu Lasten der Zukunft unserer Kinder“ Thomas vom Bruch - cdu-bremen.de
(BPP) Für den bildungspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Thomas vom Bruch, sind die Werte des aktuellen Bildungsmonitors des Instituts der deutschen Wirtschaft eine katastrophale Gesamtschau für Bremen. „Bremen ist unter Rot-Grün nun auch in dieser Studie endgültig auf den letzten Platz abgerutscht. Zwar sind die zu Grunde liegenden Erkenntnisse der Studie nicht neu, aber Ergebnis und Entwicklung sind hier nochmals gemeinsam dokumentiert und gleichermaßen niederschmetternd. Trotz intensiver Hinweise und Fakten in der Vergangenheit hat der Senat es nicht geschafft, dem Negativ-Trend in irgendeiner Form irgendetwas entgegenzusetzen. Im Gegenteil: Jahr für Jahr fällt Bremen bildungspolitisch immer weiter zurück. Dieser Trend ist für die Zukunft unserer Kinder eine Katastrophe, aber auch für Bremen als Standort und sein Image“, macht vom Bruch deutlich.

Erstmals bezieht die Studie auch Digitalisierung und Bildung mit in ihre Untersuchung mit ein. Auch wenn Bremen sich hier im Mittelfeld bewegt, warnt Thomas vom Bruch davor, dass Bremen nicht wie in den vielen anderen bildungspolitischen Bereichen auch noch hier den Anschluss an die übrigen Länder verliert. „Digitalisierung ist sicher nicht die Lösung für die bremische Bildungsmisere, sondern eine Ergänzung und zusätzliche Chance und Herausforderung. Aber sie muss an den bremischen Schulen so fortschritts- und zukunftsorientiert gestaltet sein, dass sie der realen Entwicklung der Digitalisierung in Gesellschaft und Wirtschaft standhalten kann. Andernfalls werden wir im internationalen Wettbewerb zurückfallen“, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Es sei richtig, dass der Bund sich mit dem Digitalpakt umfassend und auch finanziell eingebracht habe. „Um die Unterstützung auch sinnvoll ein- und umzusetzen, sollte die rot-grüne Regierung ausnahmsweise vorbereitet sein und rechtzeitig in die Projektplanung einsteigen“, fordert vom Bruch. Eine Kleine Anfrage der CDU-Fraktion (Drs.19/1507) hatte Anfang des Jahres ergeben, das beim Ausbau von schnellem Internet an Schulen im Land Bremen noch Aufholbedarf besteht. „Damit die Digitalisierung im Unterricht nicht nur schöner Schein, sondern wirklich eine Bereicherung ist, muss die geeignete Infrastruktur, die Ausbildung der Lehrkräfte sowie eine didaktische Vorbereitung gemeinsam mit den Schulen schnell realisiert werden.

Quelle: CDU Bürgerschaftsfraktion Bremen

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.