Bau der neuen S-Bahn-Linie S4: Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet

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Bau der neuen S-Bahn-Linie S4: Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet Martin Bill - Grüne Bürgerschaftsfraktion Hamburg
(BPP) Heute haben die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg mit dem Bund und der Bahn die Finanzierungsvereinbarung zum Bau der neuen S-Bahn-Linie 4 nach Bad Oldesloe unterzeichnet. Das Schienenprojekt wird voraussichtlich 1,847 Milliarden Euro kosten. Hamburg wird davon 230 Millionen übernehmen. Mit dem Bau soll im kommenden Jahr begonnen werden. Die Grünen begrüßen die Einigung als wichtigen Beitrag zur Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Metropolregion Hamburg. Der Senat hatte sich bereits vor einigen Wochen mit der Finanzierung der S4 befasst. Der Verkehrsausschuss der Bürgerschaft hat ebenfalls schon drüber beraten und einstimmig zugestimmt. Die ausstehende Zustimmung der Bürgerschaft gilt daher als sicher.

Dazu Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wir wollen den HVV ausbauen und stärken und so immer mehr Menschen dazu bewegen, mit dem Zug zu fahren. Wir diskutieren und planen daher in vielen Projekten den größten Ausbau der Schienenwege in Hamburg seit Jahrzehnten. Doch mit Planungen befördern wir noch keine Menschen. Die nun erfolgte Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung ist ein Meilenstein, um die S4 auch tatsächlich bauen zu können. So können wir den Menschen in großen Teilen Wandsbeks und im Kreis Stormarn endlich ein gutes Nahverkehrsangebot machen. Von der S4 wird auch die Metropolregion stark profitieren: Pendlerinnen und Pendler aus Ahrensburg und Bargteheide bekommen eine attraktive Verbindung nach Hamburg und damit einen guten Grund, den Zug zu nehmen. Das ist aktuell auf der Linie der RB81 leider nicht immer der Fall. Ich freue mich dass sich der Verkehrsausschuss schon einstimmig für die S4 ausgesprochen hat, sogar mit leicht höheren Kosten für Hamburg. Ich hoffe das zeigt allen Partner noch einmal, wie ernst wir es mit dem Projekt meinen!“

Quelle: GRÜNE Bürgerschaftsfraktion Hamburg

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