Die Weltmeisterschaft 2018 in Russland

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Die Weltmeisterschaft 2018 in Russland pixabay.com
(BPP) Die mit Spannung erwartete Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist seit eineinhalb Monaten vorbei und hat mit Frankreich einen verdienten Weltmeister gefunden. Welche Mannschaften haben noch überzeugt und welche uns enttäuscht? Das fantastische Turnier stellte aus Sicherheitsperspektiven eine Referenz für künftige Turniere dar und ließ auch sportlich keine Wünsche übrig.

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Unbestreitbar ist der neue Weltmeister Frankreich ein hochverdienter Champion, denn der Weg zum Finale über Argentinien, Uruguay und insbesondere Belgien im Halbfinale war sehr steinig. Dennoch konnte die Mannschaft von Didier Deschamps alle Hürden und Schwierigkeiten überwinden und sich den Sieg im Finale relativ problemlos sichern. Es gab weitere positive Überraschungen wie den Finalteilnehmer Kroatien mit dem besten Spieler des Turniers Luka Modric von Real Madrid. Bereits in der Gruppenphase konnte man die Argentinier mit Superstar Lionel Messi deutlich besiegen und innerhalb der KO-Phase mussten die Kroaten zwar in jedem Spiel zumindest in die Verlängerung, um ihre Kontrahenten zu schlagen. Nichtsdestotrotz konnte man in spielerischer Hinsicht einen weiteren Schritt vorwärts machen und ist mit dieser Mannschaft auch in den kommenden Turnieren konkurrenzfähig. Das von vielen Experten stark eingeschätzte Belgien konnte die hohen Erwartungen erfüllen und nach einem Sieg gegen das wiedererstarkte Brasilien scheiterte man unglücklich am späteren Weltmeister Frankreich im Halbfinale.

Im Spiel um Platz drei konnte man sich zum zweiten Mal im Turnierverlauf gegen England durchsetzen und hat somit das beste Resultat der Geschichte erzielt. Überraschend stark waren die Gastgeber aus Russland; Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass die WM organisatorisch Spitzenniveau erreichte und es zu keinerlei nennenswerten Ausschreitungen kam, so hat die russische Nationalmannschaft die Fans weltweit mit ihrem Offensivgeist begeistert. Gegen den späteren Finalteilnehmer Kroatien ist man äußerst unglücklich im Elfmeterschießen ausgeschieden. Dennoch haben die russischen Zuschauer weiterhin tolle Stimmung verbreitet und das ganze Land hat sich von seiner besten Seite gezeigt.

Aus deutscher Sicht verlief die WM zutiefst enttäuschend, denn mit lediglich zwei geschossenen Toren konnte man die Form der letzten WM-Turnieren überhaupt nicht halten (zum Vergleich: in den letzten drei WM-Turnieren erzielte man 14, 16 und 18 Tore). Folgerichtig war das frühe Vorrundenaus nach der Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea die erste große Sensation dieser WM. Damit bleibt der WM-Fluch bestehen – die letzten drei Weltmeister schieden allesamt bei der nächsten Weltmeisterschaft bereits in der Vorrunde aus. Hoffnungen für bessere Resultate in Zukunft sind jedoch ausreichend gegeben, da die Jugendentwicklung in Deutschland voranschreitet und junge vielversprechende Talente bereits bei großen Klubs spielen. Die Nationalmannschaft wird daher auf Jahre mit guten Spielern versorgt werden und es liegt nun an den Verantwortlichen dieses Potenzial auszuschöpfen und eine neue goldene Generation á la Lahm, Schweinsteiger und Klose zu entwickeln.

Allgemein betrachtet wird das Turnier in Russland wohl als Messlatte für die kommenden Ausrichter stehen. Mit der hervorragenden Organisation, der ausgebauten Infrastruktur und Sicherheit sowie der Freundlichkeit der russischen Behörden und Zuschauern wurden neue Maßstäbe gesetzt und halfen dabei die Popularität des russischen Fußballs zu erhöhen. Ob dies auch in vier Jahren bei der Winter-WM in Katar der Fall sein wird, darf zurecht bezweifelt werden.

Quelle: Redaktion

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