FDP und Piraten abgehängt: AfD freut sich über ein hervorragendes Ergebnis

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(BPP)  Das überraschend hohe Ergebnis der Alternative für Deutschland (AfD) von annähernd 5 Prozent hat im Berliner Landesverband große Freude und Begeisterung ausgelöst. Etwa 300 Parteimitglieder feierten gestern bis spät in die Nacht in einem Berliner Hotel das Wahlergebnis. „Dies ist ein deutliches Signal für Deutschland, Europa und die Demokratie“, sagte der Vorsitzende des Landesverbandes Günter B.J. Brinker. „Wir werden unser gutes Ergebnis nutzen, um als außerparlamentarische Opposition die Alternativen zur bisherigen Euro-Rettungspolitik aufzuzeigen und einzufordern“, sagte Brinker.

"Wir können stolz sein auf dieses Ergebnis. Damit ist die Basis geschaffen für das weitere politische Wirken unserer noch sehr jungen Partei", so  Brinker. Die euro-kritische Partei holte nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis in Berlin über 67 000 Erststimmen und fast 88 000 Zweitstimmen. "Wir haben damit in Berlin die FDP und die Piraten klar abgehängt", sagte Vorstandsmitglied Götz Frömming. Dies sei für eine erst vor wenigen Monaten gegründete Partei ein "historisch einmaliger Erfolg", so Frömming.

In der grafischen Auswertung des Landeswahlamts, die im Internet abrufbar ist, spiegelt sich der Erfolg der AfD jedoch nicht wieder. Trotz des relativ hohen Prozentwertes der Eurokritiker hat die  Partei keinen eigenen hellblauen Balken bekommen. Piraten und FDP, die schlechter abschnitten, hingegen schon.

Das Landeswahlamt habe auf telefonische Nachfrage  die Einordnung unter "Sonstige" damit begründet, dass die AfD unter 5 Prozent geblieben sei und im Gegensatz zur FDP und den Piraten noch in keinem Parlament vertreten war. "Wir halten dieses Vorgehen für unsportlich und logisch schwer nachvollziehbar, zumal die Piraten auch noch nie im Bundestag waren und es sich um eine Bundestagswahl handelte", sagte Frömming. Eine Partei, die fast fünf Prozent errungen hat, könne man nicht unter "Sonstige" einordnen, so Frömming weiter. Dies widerspräche dem "Gebot der Transparenz, der Gleichbehandlung  und dem Erwarten der Wähler". Die AfD schlägt vor, die Kriterien zu überdenken. Ab drei oder vier Prozent solle es einen eigenen Balken geben.

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