PM JuLis Berlin: Martin Lindner soll sich für Legalisierung weicher Drogen im FDP-Wahlprogramm einsetzen

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(BPP) Zum Cannabis-Konsum des Berliner FDP-Landesvorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Martin Lindner während des Auftrittes bei Benjamin Stuckrad-Barre erklärt der Vorsitzende der Jungen Liberalen Berlin, Justus LEONHARDT:

"Wir Junge Liberale Berlin begrüßen ausdrücklich, dass Martin Lindner in der Sendung 'Stuckrad-Barre' unverkrampft mit Cannabis umgeht. Schon sein Interview 2003 in der taz zeigte, dass er eine sehr differenzierte Einstellung zu Drogenpolitik hat. Damals wollte er 'einen entsprechenden Antrag auf der Bundesebene unserer Partei stellen, damit sie sich für eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes stark macht.' Nur zu, die Unterstützung der JuLis für solch einen Änderungsantrag für das Bundestagswahlprogramm wäre ihm sicher. Wir bringen den Antrag auch gerne gemeinsam auf dem Bundesparteitag im Mai 2013 ein."

LEONHARDT weiter:
"Die Vorwürfe der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans und der drogenpolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Angelika Graf können wir nicht nachvollziehen. Lindner mangelnde Vorbildfunktion vorzuwerfen, geht hier völlig an der Sache vorbei. Beide sollen anerkennen, dass Genuss weicher Drogen gesellschaftliche Realität ist. Eine Tabuisierung ist der falsche Weg um auf Risiken hinzuweisen und auch um Jugendliche grundsätzlich für einen verantwortungsbewussten Umgang mit legalen Drogen wie Alkohol und Tabak zu sensibilisieren."

LEONHARDT abschließend:
“Wir wollen eine konsequente Drogenpolitik, die nicht diskriminiert, Gefahren aber auch nicht verkennt. Durch eine geprüfte Freigabe könnte die Qualität der Produkte besser kontrolliert werden. Außerdem müssten die Konsumenten zum Kauf der Genussmittel nicht mehr kriminelle Milieus aufsuchen. Die Märkte für weiche und harte Drogen würden somit getrennt, weil Erwachsene weiche Drogen ganz legal erwerben können. Dennoch müssen Aufklärung und Prävention im Hinblick auf die Gefahren aller Drogen intensiviert werden.”

Verantwortlich i.S.d.P.
Richard Boeck
Pressesprecher
Junge Liberale Berlin
Dorotheenstr. 56
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www.julis-berlin.de

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