5. Mauerstreifzug vom Bahnhof Staaken zum Bahnhof Hennigsdorf / Gegen die Nordumfahrung von Falkensee

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(BPP) Die Berliner Mauerstreifzüge finden zum zwölften Mal auf Einladung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Abgeordnetenhaus von Berlin und unter der Leitung von Michael Cramer (Mitglied des Europäischen Parlaments) statt. Die 5. Etappe startet am Samstag, den 21. Juli 2012, um 14:00 Uhr am Bahnhof Staaken und endet am Bahnhof Hennigsdorf. Dazu erklärt Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament:

"Nach dem Beschluss von Senat und Abgeordnetenhaus im Jahr 2001, den Mauerweg auszuschildern und ihn fahrradfreundlich zu gestalten, ist er nunmehr nahezu vollständig fertig gestellt. Zudem ist er jetzt auch mit ca. 900 Schildern ausgewiesen. Der Berliner Mauerweg ist Vorbild geworden für den „Europa-Radweg Eiserner Vorhang“, den das Europäische Parlament zusammen mit den 12 EuroVeloRouten in die Transeuropäischen Netze - Verkehr (TEN-T) aufgenommen hat. Auf diesem Radweg kann man Geschichte, Politik , Natur und Kultur im wahrsten Sinne des Wortes erfahren.

Das Hauptthema dieser Tour wird die nach wie vor geplante und umstrittene „Nordumfahrung“ in Falkensee sein. Sie soll angeblich die innerstädtischen Landesstraßen L 20 und L 201 entlasten. Dieser Effekt ist aber mehr als zweifelhaft ist: Eine verkehrliche Entlastung ist nach den vorliegenden Unterlagen kaum zu erwarten. Die etwa 10 km lange Umgehungsstraße wird eher zusätzlichen Verkehr anziehen. Darüber hinaus werden die Naturschutzgebiete zwischen Falkensee und Spandau sowie rund um den beliebten Falkenhagener See bedroht. Auf der einen Seite will die rot-rote Brandenburger Landesregierung für viele Millionen eine überflüssige Umgehungsstraße bauen, auf der anderen Seite hat sie angeblich  kein Geld für die Unterquerung der Dresdener Bahn für den Mauerweg. Diese Unterquerung kostet 1,2 Mio €, die vom Land Berlin, der Bundesregierung und der EU finanziert wird. Das Land Brandenburg weigert sich seit Jahren, die fällige "Ablösesumme" in Höhe von etwa 120.000 € zu finanzieren, obwohl es durch die permanent anstegenden Touristenströme - selbst 5-Sterne-Hotels bewerben den Mauerweg - auch ökonomisch davon profitiert.

In Schönwalde ist ein Mahnmal für die Maueropfer an der Steinernen Brücke. Es wäre schön, wenn dort die Verbindung über den (östlichen) Kolonnenweg zum (westlichen) Zollweg entlang der Grenze fahrradfreundlich ausgebaut werden würde.“

Auf diesem Mauerstreifzug wird Ursula Nonnemacher, MdL, mitfahren.

Die Grünen/EFA
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Ramona Simon
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