Fixierung auf Berlin bei der Landesentwicklung ist nicht mehr zeitgemäß

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Fixierung auf Berlin bei der Landesentwicklung ist nicht mehr zeitgemäß Axel Graf Bülow - bft.de
(BPP) Angesichts des Drucks auf dem Wohnungsmarkt im Berliner Umland und der ebenfalls angespannten Situation im Schienenpersonenverkehr der Hauptstadtregion fordern Brandenburgs Liberale eine Neuverhandlung des Landesentwicklungsplans. Die Zeiten, in denen das Land Brandenburg am Tropf der Hauptstadt hing, müssten vorbei sein, fordert Landeschef Axel Graf Bülow. „Berlin wächst über seine Möglichkeiten hinaus, während Brandenburgs Kommunen viel Entwicklungspotential bieten, es aber vielfach nicht nutzen dürfen. Beschränkungen bei der Ausweisung von Wohn- und Gewerbebieten ebenso wie für soziale Infrastruktur in berlinfernen Regionen müssen aufgehoben und Entwicklung ermöglicht werden.“, so Bülow.
 
Die Mark benötigt mehr und vor allem schnellere Bahnverbindungen zwischen der Fläche und Berlin sowie einen Regionalbahnring um Berlin herum, „um die Stadtbahn in Berlin zu entlasten und Fahrzeiten zu beschleunigen“, fordert der FDP-Landeschef. Die Uckermark oder das Elster-Land müssten zudem die Möglichkeit erhalten, stärker mit angrenzenden Kommunen und Kreisen zu kooperieren. „Tantow profitiert stärker von Szczecin als vom Prenzlauer Berg, Elsterwerda stärker von Leipzig als vom BER. Dieser Tatsache muss endlich Rechnung getragen werden.“
 
Quelle: FDP Landesverband Brandenburg

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