Lehrermangel in Brandenburg

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Lehrermangel in Brandenburg Ingo Senftleben - cdu-fraktion-brandenburg.de
(BPP) Der Brandenburgische Landesverband der Lehrergewerkschaft GEW hat heute in Potsdam eine Pressekonferenz zu den Problemen zu Beginn des neuen Schuljahres abgehalten und ist dabei insbesondere auf den Lehrermangel eingegangen.
 
Hierzu erklärt der CDU-Landesvorsitzende Ingo Senftleben:
 
„Die Warnungen der Lehrergewerkschaft nehme ich sehr ernst. Es gibt einzelne Schulen in Brandenburg, an denen fast jede zweite Lehrkraft keine volle Ausbildung hat. Das erfüllt mich mit Sorge. Angesichts solcher Bedingungen müssen wir uns nicht wundern, dass Brandenburg im letzten Bildungsvergleich der Bundesländer erneut abgerutscht ist und mittlerweile auf dem vorletzten Platz liegt.
 
Die Verantwortung für die Brandenburger Bildungsmisere trägt die SPD, die seit Jahrzenten die Bildungsministerin oder den Bildungsminister stellt. Der Lehrermangel ist selbstverschuldet. Die SPD hat erst jahrelang zu wenig neue Lehrkräfte eingestellt und dann die Ausbildungskapazitäten viel zu spät erhöht.
 
In der Bildungspolitik hilft nur ein Neuanfang. Erstens müssen wir mehr Lehrerinnen und Lehrer ausbilden, und zwar nicht nur in Potsdam, sondern auch an anderen Brandenburger Hochschulstandorten. Zweitens: Solange wir auf Seiteneinsteiger angewiesen sind, müssen wir sie pädagogisch fit machen, bevor wir sie vor die Klasse stellen. Die Lehrergewerkschaft hat völlig recht, wenn sie beklagt, dass die Vorab-Qualifizierung leider immer noch die Ausnahme ist.
 
Drittens unterstütze ich ausdrücklich die Forderung von GEW-Chef Fuchs nach einem ‚Runden Tisch Bildung‘. Wenn die CDU nach der Landtagswahl Regierungsverantwortung übernimmt, werde ich eine Bildungskommission mit breiter gesellschaftlicher Verankerung einberufen, in der sich alle Beteiligten über ein chancengerechtes und vor allem gut ausgestattetes Bildungssystem verständigen sollen.“

Quelle: CDU-LANDESVERBAND BRANDENBURG

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