Aktionstag gegen Todesstrafe – Bremer Marktplatz in Schwarz gehüllt

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(BPP) "Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe": Sie stehen für eine weltweite Aktion gegen autoritäre Staaten, die sich zum Richter über Leben und Tod aufschwingen. Auch Bremen gehört diesem Bündnis von 1600 Städten aus 89 Ländern an. Am Donnerstag, 14. November 2014, um 13 Uhr wollen Amnesty International, Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter des Senats und der Parteien auf den aktuellen Zustand der Menschenrechte aufmerksam machen.

Treffpunkt ist der Marktplatz. Verhüllt von Stelzenläufern werden die Straßenlaternen Trauer tragen. Bürgerschaftspräsident Christian Weber und Erhard Mische von Amnesty International wollen zum Aktionstag sprechen, Petitionslisten gegen die Todesstrafe werden ausliegen. Im Fokus steht Belarus. Im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag auf die Minsker Metro vor zwei Jahren wurden zwei Todesstrafen verhängt. In einem Internationalen Aufruf heißt es dazu: „An der Schuld der beiden Verurteilten sind schwerste Zweifel angebracht … Wir fordern die Regierung in Weißrussland nachdrücklich auf, als letztes Land in Europa unverzüglich ein Moratorium für die Todesstrafe einzuführen.“ Unterschrieben ist der Appell unter anderem von Abgeordneten des Deutschen Bundestages und des Europaparlaments.  
Kontakt

Nähere Auskunft erteilt: Pressesprecher Herr Horst Monsees, Telefon: 0421 / 361-12470

Bremische Bürgerschaft
– Pressestelle –
Am Markt 20
28195 Bremen

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