A26 Ost nochmal kritisch überprüfen

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A26 Ost nochmal kritisch überprüfen Martin Bill - Grüne Bürgerschaftsfraktion Hamburg
(BPP) Am Dienstag fand der Erörterungstermin zur geplanten Hafenquerspange A26 Ost statt. Die Hamburger GRÜNEN fordern eine kritische Überprüfung der Autobahn mit Blick auf die Frage, ob überhaupt Bedarf für zwei Querungen der Süderelbe im Abstand von wenigen Kilometern besteht.
 
Dazu erklärt Martin Bill, stellvertretender Landesvorsitzender: „Seit vielen Jahren begleiten wir GRÜNE das Projekt Hafenquerspange mit großer Skepsis. Bevor mit dem Ersatz der Köhlbrandbrücke und der A26 zwei Querungen desselben Elbarms gebaut werden, muss noch einmal ganz genau geprüft werden, ob das wirklich notwendig und sinnvoll ist. Aus ökologischer Sicht behindert dieser Autobahnbau auf lange Sicht die klimafreundliche und stadtgerechte Verkehrsentwicklung in Hamburg. Die Umschlagprognose des Hafens, mit der die Notwendigkeit der A26 Ost begründet wird, ist nie eingetreten. Unklar ist weiterhin, ob der Bund sowohl die A26 Ost als auch die neue Kohlbrandquerung finanzieren wird. Wir setzen uns dafür ein, dass bei der künftigen Köhlbrandquerung vor allem ökologische Verkehrsträger eine Rolle spielen, denn das gehört zu einem ökologischen Innovationshafen dazu. Auch wenn die A26 Ost zunehmend in die Verantwortung des Bundes fällt, sollten wir das Projekt noch einmal kritisch daraufhin überprüfen, ob es die Stadt und den Hafen wirklich in Richtung in Sachen Zukunftsfähigkeit voranbringt.“
 
Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Hamburg

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