Michael Roth (SPD): Chaostage bei der hessischen CDU

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(BPP) Die aus CDU-Kreisen lancierten Meldungen über einen Rückzug von Familienministerin Schröder aus dem Kabinett und die via Twitter verbreitete Rücktrittsforderung der hessischen Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach an Bundearbeitsministerin von der Leyen hat der hessische SPD-Generalsekretär Michael Roth als Indizien für die zunehmende Nervosität der hessischen CDU gewertet. „Chaostage bei der hessischen CDU – und eine Führung, die dem beschämenden Treiben ein Ende setzt, ist nirgends zu erkennen“, sagte Roth am Montag in Wiesbaden.

Die hessische CDU wirke sehr bemüht, Bundesfamilienministerin Kristina Schröder loszuwerden. „Selbst eine Familienpolitik von vorgestern ist für den Männerverein von Vorvorgestern noch nicht rückschrittlich genug“, sagte Roth. „Frau Schröder soll den Platz an Heim und Herd einnehmen, wie es die CDU-Männer für richtig halten.“

Offener sei die Kritik aus dem rechtesten Winkel der CDU an Arbeitsministerin von der Leyen, deren Rücktritt Erika Steinbach gestern via Twitter gefordert habe, „Frau Steinbach geht auf Frau von der Leyen los. Was sagt eigentlich die hessische CDU-Führung dazu, die ja gerade Frau Steinbach für den prominenten Platz 5 der Landesliste zur Bundestagswahl vorgeschlagen hat? Der Auflösungsprozess der hessischen CDU schreitet jeden Tag voran und ihr Chef Volker Bouffier duckt sich weg.“

Mehtap Tekin
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