Sebastian Ehlers: Palliativ- und Hospizversorgung in der Fläche sichern und stärken

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Sebastian Ehlers: Palliativ- und Hospizversorgung in der Fläche sichern und stärken Sebastian Ehlers - CDU Mecklenburg Vorpommern
(BPP) Anlässlich der Vorstellung des Palliativberichtes durch den Gesundheitsminister äußerte der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sebastian Ehlers:
 
„Mecklenburg-Vorpommern nimmt im Bereich der Palliativ- und Hospizversorgung einen deutschlandweiten Spitzenplatz ein. Gleichwohl wird der Fachkräftemangel auch vor der Palliativ- und Hospizversorgung keinen Halt machen. Erschwerend hinzu kommt die wachsende Nachfrage nach qualitativ hochwertiger Versorgung mit Hospizangeboten und solchen der Palliativmedizin. So hat sich die Nachfrage nach bestimmten stationären Behandlungen seit 2012 nahezu verdreifacht.
 
Um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen, reicht es nicht immer aus, auf den Markt zu vertrauen. Auch deswegen hat die CDU-Fraktion im November 2016 einen umfassenden Bericht zur Hospiz- und Palliativversorgung eingefordert.
 
Der vorliegende Bericht bildet die Herausforderungen des Flächenlandes Mecklenburg-Vorpommern anschaulich ab. Wenige Leistungserbringer haben große Bereiche zu versorgen - Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung gilt es zu verbessern. Immer häufiger zeigen sich häusliche Überforderungen bei der Betreuung von Palliativpatienten.
 
Der Bericht erschöpft sich nicht in der Beschreibung der Ist-Situation, er gibt konkrete Handlungsempfehlungen. Etwa die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle. Sie könnte Leistungserbringer in allen Sektoren, Patienten und Angehörige unterstützen.  Fraglich bleibt, wo diese anzusiedeln wäre. Die Politik ist gefordert, dieses Thema weiterhin konstruktiv zu begleiten.“

Quelle: CDU-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.