Neue Servicestelle für Grenzgänger / Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Präsident Patrick Weiten eröffnen neues Saarland-Zentrum für lothringische Grenzgänger in Forbach

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(BPP) Gestern Vormittag eröffnete Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer gemeinsam mit dem Präsidenten des Départements Moselle, Patrick Weiten, eine neue Servicestelle für lothringische Grenzgänger, die „Maison Ouverte des Services pour l’Allemagne“ in Forbach.
 
Unternehmer, Arbeitnehmer und Arbeitssuchende haben durch diese Institution erstmals eine zentrale Kontaktstelle, die sich speziell um die Belange französischer Grenzgängerinnen und Grenzgänger kümmert. Die neue Servicestelle berät Hilfesuchende u.a. in Fragen der Kranken- und Rentenversicherung und wird auch bei der Arbeitsplatzsuche vermittelnd tätig. Zudem soll es ihre Aufgabe sein, über aktuelle Entwicklungen in der Grenzregion zu informieren. Die Krankenkassen IKK und AOK werden vor Ort eine Kontaktstelle einrichten. Geplant ist des Weiteren eine Zusammenarbeit mit dem Pôle Emploi und der Arbeitsagentur. Demnächst soll dazu eine Vereinbarung unterzeichnet werden. Auch mit dem EURES-Netzwerk wird eine Kooperation angestrebt. Ebenso zusammenarbeiten möchte man mit dem Comité de Défense des Travailleurs Frontaliers de Moselle.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer erklärte dazu: „Ich freue mich, dass nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung, an der ich im Februar dieses Jahres teilnehmen durfte, heute diese neue Servicestelle in Forbach eröffnet wird. Sie ist einmal mehr ein Beleg für die besondere Qualität der Beziehungen zwischen dem Saarland und dem Département Moselle. Mein herzlicher Dank geht hier an Präsident Patrick Weiten. Der deutsch-französische Austausch in der Grenzregion ist rege und wird von den Bürgern getragen, die hier leben. Diese neue Kontaktstelle wird dazu beitragen, die Zusammenarbeit in unserer Region dies- und jenseits der Grenze noch weiter auszubauen. Das ist ein wichtiges Signal für unsere saarländische Frankreichstrategie und für die Deutschlandstrategie der Region Lothringen.“

Hintergrund:
Die MOSA ist Teil der „Deutschland-Strategie“ der Region Lothringen. Nach dem Vorbild der „Maison du Luxembourg“ in Thionville erhalten lothringische Grenzgänger/innen und solche, die es werden wollen, Informationen zum deutschen Arbeitsmarkt. Die Servicestelle MOSA befindet sich in Forbach, 12 place Robert Schuman. Sie hat zurzeit zwei Mitarbeiterinnen: Direktorin Céline Laforsch und eine Sekretärin.
Träger und Geldgeber der MOSA sind das Département Moselle und die vier Gemeindeverbände des Val de Rosselle (Forbach, Warndt, Freyming-Merlebach, Pays Naborien).

Thorsten Klein
Regierungssprecher
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Gabi Kümmel
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