Der „Medienherbst Sachsen-Anhalt“ 2017 steht vor der Tür

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Der „Medienherbst Sachsen-Anhalt“ 2017 steht vor der Tür Rainer Robra - sachsen-anhalt.de - Staatskanzlei
(BPP) Der Startschuss für den „Medienherbst Sachsen-Anhalt“ 2017 mit seinen zahlreichen Ereignissen und Veranstaltungen des Film- und Medienstandorts Sachsen-Anhalt fällt in diesem Jahr auf den 18. Oktober 2017. Vom 18. bis 19. Oktober 2017 findet die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt unter dem Motto „medien | netzwerken | lernen“ in der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft kommen mit Medienpädagogen und Medienmachern zusammen, um aktuelle Trends in der Medienbildung zu betrachten und das Thema Medienkompetenz für eine vernetzte Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt zu beleuchten. Veranstalter ist die Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media und dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt.

Am Abend des 18. Oktober 2017 laden die „7. Filmkunsttage Sachsen-Anhalt“ zum Eröffnungsfilm „Licht“ (Regie: Barbara Albert) ins Studiokino nach Magdeburg und zu „Fikkefuchs“ (Regie: Jan Henrik Stahlberg) ins Puschkino nach Halle ein. Bis 22. Oktober beteiligen sich Kinos in zehn Städten des Landes an dem Filmfestival und präsentieren über 40 Filme, die u.a. mit Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) entstanden sind – zum Teil sogar in Sachsen-Anhalt. Die MDM-geförderten Filme „Licht“ und „Silly - Frei von Angst“ (Regie: Sven Halfar) treten gegen vier weitere Filme im Wettbewerb Langfilm an.

Staats- und Kulturminister Rainer Robra: „Als Schirmherr dieses Festivals freut es mich natürlich, dass wir mit der Reihe ‚Panorama Mitteldeutschland‘ das Schaffen der mitteldeutschen Medienbranche einem filmbegeisterten Publikum in ganz Sachsen-Anhalt präsentieren können. Wir haben so viele facettenreiche Filme wie schon lange nicht mehr im Programm.“ Leider kann der Ehrenpreisträger Justus von Dohnányi aufgrund aktueller Dreharbeiten nicht im Rahmen des Festivals ausgezeichnet werden. Die Preisübergabe durch den Ministerpräsidenten wird vermutlich im November nachgeholt.

Die nächste Publikumsveranstaltung schließt sich direkt an. Zum Wochenende des 21. Oktober 2017 startet das Werkleitz Festival in Halle unter dem Titel „Nicht mehr, noch nicht“. Es ist der Auftakt für einen bis 3. November 2017 andauernden Wechsel von Filmen, Performances, Workshops, Vorträgen, Stadtspaziergängen und der Austellung im Festivalzentrum Große Ulrichstraße 12. Staats- und Kulturminister Rainer Robra wird an der Eröffnungsveranstaltung am 21. Oktober teilnehmen und erklärt im Vorfeld: „Der Werkleitz Gesellschaft ist es erneut gelungen, ein umfangreiches Festivalprogramm mit dem Schwerpunkt Medienkunst auf die Beine zu stellen. Mit dem diesjährigen Motto beleuchtet Werkleitz die aktuelle Situation der Stadt und die Entwicklung der städtischen Gemeinschaft. Ein auch für die Politik relevantes Thema vor dem Hintergrund von Abwanderung, Belebung von Stadtteilen, etc.“

Erstmalig im Rahmen des Werkleitz Festivals präsentiert sich das 3. Foresight Filmfestival am 26. Oktober 2017 in Halle. Visionäre aus Forschung, Film, Medien und Gesellschaft zeigen in den Kurzfilmen zur Rubrik „Foresight update“ ihre Vorstellung von einer gemeinsamen Zukunft, wohingegen die Rubrik „Stadt, Land, Zwischenräume“ das diesjährige Motto von Werkleitz aufgreift.

Staats- und Kulturminister Rainer Robra: „Wir arbeiten mit diversen regionalen Akteuren in Halle schon lange an einer Vernetzung von Wissenschaft und Medien. Dieses Festival war mit dem Vorgängermodell, den Nanospots, das Ergebnis dieser Zusammenarbeit. Auch im nächsten Jahr werden wir weiter aktiv die Vernetzung vorantreiben und eine anspruchsvolle Veranstaltung präsentieren.“

Zu einem Mekka nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die nationale und internationale Filmmusikbranche hat sich Halle entwickelt. Vom 29. Oktober bis 4. November 2017 werden bereits zum 10. Mal die „Filmmusiktage Sachsen-Anhalt“ ausgerichtet und laden Interessierte u.a. zu Konzerten, Filmen und Workshops ein. Zur Jubiläumsausgabe werden Gäste wie der legendäre Filmmusikpianist Jean-Michel Bernard und Chansonsängerin Judy Winter erwartet. Höhepunkt ist die feierliche Verleihung des Deutschen Filmmusikpreises - hier ist Oli Biehler für den MDM-geförderte Spielfilm „Das kalte Herz“ in der Kategorie Beste Musik im Film nominiert. Der Ehrenpreis geht nach Jazzmusiker und Komponist Klaus Doldinger in diesem Jahr an Grammy-Preisträger Harold Faltermeyer („Beverly Hills Cop“). Zum krönenden Abschluss lässt die Staatskapelle Halle unter der bewährten Leitung von Bernd Ruf Filmmusik im öffentlichen Galakonzert in der Oper Halle erklingen.

Staats- und Kulturminister Rainer Robra: „Ich möchte den außergewöhnlichen Klang des Trautoniums live beim Filmabend am 30. Oktober 2017 im Luchs Kino am Zoo in Halle erleben. Denn da begleitet Peter Pichler auf seinem eigens weiter entwickelten Mixtur-Trautonium Alfred Hitchcocks ‚Die Vögel‘ (1963). Insgesamt freue ich mich über die gelungene Entwicklung der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt und lade alle Interessierten ein, sich dieses Jubiläum in unserem Kulturland nicht entgehen zu lassen."

Neben diesen großen Ereignissen lockt die Fachveranstaltung „Cartoon Springboard“ vor allem auch internationale Gäste der Medienbranche nach Sachsen-Anhalt. Junge Animationsfilmer stellen dabei vom 14. bis 16. November 2017 ihre neuesten Projekte in Halle vor und erwarten Feedback von den „alten Hasen“ der Branche.

Am 23. November 2017, zum 2. Tag der Medienkompetenz, werden Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich mit den unterschiedlichen Facetten der Medienkompetenz zu beschäftigen und die zahlreichen Veranstaltungen der medienpädagogischen Anbieter zu nutzen. „Das ganze Jahr wurde von unseren Partnern im Medienland Sachsen-Anhalt hervorragend genutzt, um attraktive Veranstaltungen für die Besucherinnen und Besucher auf die Beine zu stellen. Mein Dank geht somit an alle Organisatoren, die mit viel Herzblut und Engagement die vielfältigen Termine in unserem Land planen. Wir unterstützen und fördern diese Arbeit natürlich gern“, hebt Staats- und Kulturminister Rainer Robra hervor.

Quelle: stk.sachsen-anhalt.de

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