Kai Vogel: Entscheidungsfreiheit setzt sich gegen Dirigismus durch

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Kai Vogel: Entscheidungsfreiheit setzt sich gegen Dirigismus durch Kai Vogel - spd.ltsh.de
(BPP) Zum Scheitern der von der schleswig-holsteinischen FDP gestarteten Volksinitiative zur Wiedereinführung einer verpflichtenden Notengebung an den Grundschulen erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:

Es ist eine gute Nachricht für unsere Schulen, dass die FDP und die sie unterstützende CDU das Scheitern ihrer Volksinitiative eingeräumt haben. Statt der erforderlichen 20.000 Unterschriften sind innerhalb von mehr als einem Jahr gerade einmal 14.000 zusammengekommen.
Damit bleibt es dabei, dass die Schulen auch in Zukunft selbst darüber entscheiden können, ob sie in der dritten und vierten Klassenstufe Berichtszeugnisse oder Notenzeugnisse mit verbaler Ergänzung erteilen. Die große Mehrzahl der Grundschulen hat sich derzeit dafür entschieden, auch künftig Ziffernnoten zu erteilen.

Bildungsministerin Britta Ernst und die Küstenkoalition haben sich entschieden, diese Frage den Schulkonferenzen zu überlassen. Zu dieser Entscheidungsfreiheit gehört natürlich auch, dass die jetzt gefallenen Beschlüsse nicht für alle Ewigkeiten in Stein gemeißelt sein müssen, sondern verändert werden können, wenn die Diskussion über die Vor- und Nachteile von Berichts- und Notenzeugnissen weitergegangen ist.

Aber das ist eine Entscheidung der Schulen, die wir respektieren – ganz im Gegensatz zu dem Dirigismus, mit dem die FDP jetzt gescheitert ist.

Quelle: spd.ltsh.de

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