Birgit Pelke unterstützt Forderung auf Anerkennung und finanzielle Unterstützung für die Opfer des sexuellen Kindesmissbrauchs in der DDR

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Birgit Pelke unterstützt Forderung auf Anerkennung und finanzielle Unterstützung für die Opfer des sexuellen Kindesmissbrauchs in der DDR Birgit Pelke - spd-thl.de
(BPP) Einer neuen Studie zufolge, war sexueller Kindesmissbrauch in der DDR weit stärker und länger tabuisiert als in Westdeutschland. Rund 100 Männer und Frauen haben im Rahmen einer Studie von sexuellen Übergriffen gegen sie berichtet. Häufiger erlitten Mädchen den Missbrauch in ihren eigenen Familien, Jungen hingegen in Kinderheimen. Bekannt sind auch Fälle, in denen Kinder für sexuelle Dienstleistungen verkauft wurden.

Die Studie verdeutlicht das institutionelle Versagen in der ehemaligen DDR bei der Bekämpfung und Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs. Die starren Machtstrukturen haben Missbrauch dabei eher begünstigt als verhindert. „Dass dies durch die Studie offengelegt und eine Diskussion darüber angestoßen wird, ist für die Betroffenen besonders wichtig“, so Birgit Pelke Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Aufarbeitung.

„Zu Recht fordern Betroffene für das ihnen zugefügte Leid Anerkennung, finanzielle Unterstützung, Therapieangebote und Beratungsmöglichkeiten. Dies unterstütze ich, da diese Verbrechen juristisch verjährt sein mögen, die Betroffenen jedoch ihr Leben lang unter den Folgen des sexuellen Missbrauchs leiden“, so Pelke.

Quelle: SPD-Fraktion im Thüringer Landtag

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