Neu, kreativ und am Markt erfolgreich: Piratenpartei stellt Geschäftsmodelle für Kulturschaffende vor

(BPP) Die Piratenpartei Deutschland setzt sich für ein liberales Urheberrecht ein. Im Zuge der aktuellen Debatten stellen die PIRATEN jetzt marktwirtschaftliche Geschäftsmodelle vorstellen, die bereits heute erfolgreich sind.

Dazu der Urheberrechtsexperte der Piratenpartei Deutschland, Bruno Kramm:
»Das Netz bietet mannigfaltige Produktions-, Promotions- und Vertriebswege für die Kreativbranche an, die früher nur wenigen marktbeherrschenden Unternehmen vorbehalten waren. Die gängige Praxis der restriktiven Auslegung des reformbedürftigen Urheberrechts verunsichert und kriminalisiert die Nutzer kultureller Schöpfungen. Sie behindert den Kunden auch bei der für ihn notwendigen und medienkompetenten Auswahl aus einer stetig wachsenden Vielzahl verfügbarer Werke.

Auch wird häufig unterschlagen, dass besonders die Honorierung der ansteigenden Zahl wenig bekannter Urheber, die sich selbst vermarkten, von der umfassenden Nutzung der neuen Märkte abhängt. Diese Märkte müssen dringend durch neue Angebote reformiert werden. Gerade im Onlinebereich müssen die Geschäftsmodelle auch an das Nutzungsverhalten und die offene partizipative Infrastruktur angepasst werden.

Die Piratenpartei stellt eine kleine Auswahl von Geschäftsmodellen zwischen Crowdfunding und alternativem Productplacement vor, die leider bisher in Deutschland viel zu wenig Beachtung gefunden haben.«

Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland
Pressesprecher:
Anita Möllering
Telefon: 030 / 60 98 97 511
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