Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Initiative ‚Ich bin dabei!‘ geht auch in der neuen Legislaturperiode weiter

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Initiative ‚Ich bin dabei!‘ geht auch in der neuen Legislaturperiode weiter Malu Dreyer - media.rlp.de - Staatskanzlei - Elisa Biscotti
(BPP) Die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer ins Leben gerufene Initiative ‚Ich bin dabei!‘ startet in die vierte Runde. Die fünf Kommunen, die an der vierten Staffel teilnehmen, stehen fest und bereiten sich auf ihren Start vor Ort vor. Es sind die Verbandsgemeinden Bad Sobernheim, Betzdorf, Flammersfeld, Hagenbach und Hamm (Sieg), wie die Ministerpräsidentin heute in Mainz mitteilte. Sie dankte den Bürgermeistern der Kommunen für ihre Bereitschaft zur Teilnahme an dem bereits in der letzten Legislaturperiode sehr erfolgreichen Projekt. „Es ist mir eine Freude, mit den Kommunen gemeinsam das Ehrenamt weiter zu fördern. Dadurch wird vielen Senioren und Seniorinnen ein Weg zu neuem freiwilligem und eigenständigem Engagement eröffnet“, so die Ministerpräsidentin.

Mittlerweile sind es schon 48 Prozent der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, die sich ehrenamtlich engagieren. Vor allem unter den älteren Bürgerinnen und Bürgern gebe es aber immer noch viele, die sich gerne ehrenamtlich engagieren würden, wenn sie wüssten, wo und wie, so die Ministerpräsidentin. Gerade diese Menschen werden von der Initiative konkret angesprochen. „Das ehrenamtliche Engagement entfaltet sich vor allem in den Kommunen vor Ort. So freut mich die weiterhin positive Resonanz der Kommunen auf unsere Initiative“, unterstrich die Ministerpräsidentin.

Die Pilotkommunen Worms, Nierstein-Oppenheim, Kirn-Land, Sprendlingen-Gensingen, Prüm und Boppard haben in der ersten Staffel 2013/2014 an der einjährigen Begleitung teilgenommen. Die zweite Staffel mit den Kommunen Adenau, Andernach, Otterbach-Otterberg, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach wurde 2014/2015 durchgeführt, die dritte Staffel mit den Kommunen Bad Marienberg, Heidesheim, Kirn, Montabaur, Rhein-Selz, Stromberg 2015/2016.

Am Ende der letzten Legislaturperiode waren nach Auskunft der Kommunen über 1.600 Menschen in 156 Projektgruppen aktiv. Mit der Broschüre „Bilanz und Entwicklung“ wurde im ersten Halbjahr 2016 eine erstmalige Übersicht über das Engagement aller Projektgruppen erstellt, woraus ersichtlich ist, dass die vielen Projektgruppen zwar aus eigener Motivation und Interesse entstanden sind, aber für das kommunale Leben vielfach einen außerordentlichen Gewinn darstellen. Die gleichzeitig erstellte Schrift „Bilanz und Konzept“ gibt allen Außenstehenden einen Einblick in die Arbeitsweise der Initiative. Dort sind auch die Beurteilungen der Oberbürgermeister und Bürgermeister der teilnehmenden Kommunen zu finden, die von den vielfach überraschenden Ergebnissen berichten.

„Es sind viele nachhaltig wirkende Projekte entstanden, die auch in der neuen Legislaturperiode von den Kommunen weiter begleitet und von Landesseite unterstützt werden. Parallel hierzu wird die Weiterentwicklung der Ehrenamtsförderung durch die jeweilige Kommune unter anderem mit den Themen Bestandsaufnahme, Anerkennungskultur, Stärkung der Vereine, Beteiligung von Unternehmen und Verbesserungen an den Schnittstellen zwischen Verwaltung und freiwilligem Engagement vorangetrieben“, sagte Bernhard Nacke, Beauftragter der Ministerpräsidentin für ehrenamtliches Engagement.

Informationen über die Initiative sowie die genannten Berichte sind im Internet unter www.rlp.de und dort unter Ministerpräsidentin/Staatskanzlei/Beauftragter Ehrenamt zu finden.

Quelle: stk.rlp.de