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3. Hessischer Verbrauchertag: Hessen mit Flüchtlingsberatung Vorreiter im Verbraucherschutz

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3. Hessischer Verbrauchertag: Hessen mit Flüchtlingsberatung Vorreiter im Verbraucherschutz Martina Feldmayer - gruene-hessen.de
(BPP) Anlässlich des 3. Hessischen Verbrauchertags weisen die GRÜNEN im Landtag auf die positive Entwicklung der Verbraucherpolitik in Hessen hin. „Jede Verbraucherin und jeder Verbraucher ist häufig auf Aufklärung und Beratung angewiesen, um vor Kosten-fallen und Abzocke geschützt zu werden. Besonders die neue Beratung für Flüchtlinge ist ein herausragendes Angebot, mit dem Hessen vorangeht“, erklärt Martina Feldmayer, Sprecherin für Verbraucherschutzpolitik. „Das bundesweit einmalige Angebot zur Verbraucherberatung für Flüchtlinge in Hessen klärt gezielt über Rechte und Pflichten in Konsum und im hauswirtschaftlichen Bereich auf. Dies macht Flüchtlingen das Leben in der neuen Heimat leichter und hilft ihnen, sich schneller zurechtzufinden.“ Für die Flüchtlingsberatung investiere das Land rund 400.000 Euro in eine speziell auf Flüchtlinge zugeschnittene Beratungsarbeit durch die Verbraucherzentrale Hessen und des DHB-Netzwerk Haushalt.

„Wir sind insgesamt in Hessen gut aufgestellt mit einer besseren Finanzierung der Verbraucherberatung und mehr Beratungsstellen im ländlichen Raum“, so Feldmayer weiter. „Das Ziel einer guten Verbraucherberatung ist es, Konsumentinnen und Konsumenten zu gut informierten Marktteilnehmern zu machen. Allen Verbraucherinnen und Verbrauchern in Hessen sollen qualifizierte Hilfe und umfassende Informationen geboten werden. Denn jeden Tag können Menschen mit ihren Konsum- und Lebensgewohnheiten das Warenangebot und dadurch den Markt nachhaltig beeinflussen.“ Das Land habe seit 2015 die Fördermittel für die allgemeine Verbraucherberatung um ein Drittel auf rund 2,2 Millionen Euro angehoben, so dass die Verbraucherzentrale Hessen und das DHB Netzwerk Haushalt nun zusammen 537.000 Euro mehr Fördermittel er-halten. Zudem wurden im vergangenen Jahr sechs neue Beratungsstellen eingerichtet, so dass Hessen nun über insgesamt 23 Beratungsstellen verfüge.

Auch mit weiteren Maßnahmen im Bereich Verbraucherschutz nehme Hessen eine Vorreiterrolle ein. „Die Becher-Bonus-Kampagne zur Reduzierung von Müll durch Kaffeebecher soll Verbraucherinnen und Verbraucher für ressourcenschonenden Konsum sensibilisieren, von dem am Ende alle profitieren: die Kundinnen und Kunden durch den Preisnachlass, die Unternehmen durch Materialeinsparung und Imagegewinn und die Umwelt durch Müllvermeidung und Ressourcenschutz“, ergänzt Feldmayer. Bis jetzt beteiligten sich 31 Unternehmen mit 2.600 Filialen – in Hessen und in ganz Deutschland. Zudem habe Hessen im Oktober 2016 einen Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht, der eine Vereinfachung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) fordert. Diesem Antrag wurde im Bundesrat zugestimmt, so dass nun die Bundesregierung handeln müsse.

Quelle: gruene-hessen.de/landtag

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