Landesweite Polizeikontrollen: Ständigen Missbrauch der Polizei zum Wahlkampf des Innenministers endlich beenden

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Landesweite Polizeikontrollen: Ständigen Missbrauch der Polizei zum Wahlkampf des Innenministers endlich beenden Hermann Schaus - linksfraktion-hessen.de - Foto Hanna Hoeft
(BPP) Zur Anordnung landesweiter Verkehrskontrollen durch Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) und der Beschwerde der Gewerkschaft der Polizei (GdP) erklärt Hermann Schaus, Parlamentarischer Geschäftsführer und innenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Erneut trägt Innenminister Peter Beuth Wahlkampf auf dem Rücken der hessischen Polizei aus. Die Anordnung einer landesweiten Verkehrskontrolle ‚mit größtmöglicher öffentlicher Wirkung‘ in ohnehin für die Polizei herausfordernden Wochen ist ein plump-dreistes Wahlkampfmanöver. Es ist ein absolutes Unding, Beschäftigte des Landes vor den CDU-Wahlkampfkarren zu spannen.“

Die Polizei werde - wie der gesamte öffentliche Dienst in Hessen - seit Jahren ausgepresst wie eine Zitrone, so Schaus. Massiven Einkommensverlusten stünden alleine bei der Polizei 2,8 Millionen Überstunden gegenüber. Die Krankenstände seien riesig, an eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei kaum zu denken.

Schaus: „Trotz der aktuellen Zusatzdienste aufgrund vieler Wahlveranstaltungen sollen nun auch noch in der Wahlwoche ‚öffentlichkeitswirksame‘ landesweite Verkehrskontrollen stattfinden? Die Gewerkschaft der Polizei spricht vollkommen zu Recht ‚von einer bemerkenswert vorsätzlichen Fehleinschätzung der tatsächlichen Lage bei der Polizei‘. Innenminister Beuth fehlt seit jeher jegliches Gespür und jeder Anstand im Umgang mit den Landesbeschäftigten. Dies kann und muss im Interesse aller durch einen Amtswechsel schnellstmöglich beendet werden.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.